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Spina mollis; glasiertes Porzellan; © 2009 Juliane Leitner Spina mollis; glasiertes Porzellan; © 2009 Juliane Leitner

Spina mollis

Die Bakkalaureatarbeit „Spina mollis" entstand aus dem Jahresprojekt der Studienrichtung Keramik namens „Animal Utopial" anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Porzellanmanufaktur Meißen.

Ziel des Projekts war, neue „Tiere und Wesen" abseits der klassischen Meissen-Motive zu kreieren. Die Vorgangsweise zur Formfindung war freigestellt.

Inspirationen zu „Animal Utopial" lieferten mir ein Nashornkäfer, die Bionik sowie die Künstler Hans Arp und Isamu Noguchi. Ich entwickelte einen biomorphen Körper, eine hybride Verbindung von Horn- und Tropfenform.

Der Name „Spina mollis" beruht auf den Elementen meines Entwurfs, formuliert in der wissenschaftlichen Nomenklatur der Biologie. „Spina" ist das „Rückgrat" und „mollis" bedeutet „weich".
„Spina mollis" sind zwei Dekanter, mit ähnlicher Formgebung. Unter Beachtung von Ergonomie und Funktion entwickelte ich eine Form für die linke und rechte Hand. „Spina mollis" ist Gebrauchsgegenstand und Kunstobjekt zugleich.

Ein herzliches Dankeschön an:

Univ. Prof. Mag. art. Maria Baumgartner,
Univ. Prof. Dipl. Des. Frank Louis, O. Univ. Prof. Mag. art. Magareta Petrascheck-Person, Univ. Prof. Doz. Mag. art. Ingrid Smolle, A. Univ. Prof. Mag. art. Johannes Wegerbauer, Vass. Mag. art Magarete Geffke,
Gerlinde Leitner und Familie, Barbara und Bernhard Bichler,
Bernhard Strilka und Familie, Eva Daxl, Nobert Ellinger, Therese Frühling,
Melanie Haselbacher, Park In Sook, Eva Knoll,
Alina Sauter, Angelika Windegger, Günter Winkler;

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Text aus "Die Vitrine"
zur Ausstellung Animal Utopial in der Galerie Art Up in Wien; August 2009
August09_Die_Vitrine_Ausstellung_Meißen_
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